Heft 17 ist erschienen.

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Irene Klaffke: Exlibris Brisenvögel (2018). Federzeichnung, schwarzer Buntstift. Alle Rechte am Bild liegen bei der Künstlerin.

 

Im Oktober 2018 haben einige Künstlerinnen und Künstler, die der kalmenzone seit längerem verbunden sind, sich als Gruppe zusammengefunden und ihr den Namen Brisenvögel gegeben.

Die Mitglieder sind:

 

Alexandra Bernhardt (Autorenseite)

Sabine Göttel (Internetauftritt; Mitglied seit Juni 2021)

Caroline Hartge (Internetauftritt)

Christine Kappe (Internetauftritt)

Irene Klaffke †

Simon Konttas (Autorenseite; Mitglied seit Juni 2021)

Cornelius van Alsum (Herausgeber)

Romain John van de Maele (ausgeschieden im Mai 2021)

 

Irene Klaffke ist im Februar 2021 verstorben. Die „Brisenvögel“ trauern um ihr Gründungsmitglied.

 

Unsere Zusammenarbeit verbindet bildende Kunst und Literatur. Eine wichtige Rolle wird auch die Vermittlung deutschsprachiger Literatur in den niederländischen Sprachraum und umgekehrt spielen.

Kontakt ggf. über die Internetseiten der Mitglieder oder über redaktion (at) kalmenzone.de.

 

 

Aus dem Logbuch für September 2021:

 

Schlechter Film

Filmreif mutet die Koinzidenz an, daß Nicolae Ceaușescu und seine Frau 1989 zunächst nach Snagov flüchteten, dem angeblichen Begräbnisort des von ihnen so gerne vereinnahmten Woiwoden Vlad III. von der Walachei; in Snagov hatte das Machthaberpaar eine Residenz. In Târgoviște wiederum, Vlads einstigem Fürstensitz, wurden sie vors Standgericht gebracht, mit dem bekannten Ausgang. Die Sequenz, seinerzeit in Ausschnitten massenmedial verbreitet, gehört in der Tat zu einem schlechten Film: Vergesse man nicht, daß der Pfähler Vlad in Târgoviște, als eine seiner ersten Schreckenstaten, an den Bojaren Rache genommen haben soll. Und waren es nicht Bojaren des kommunistischen Systems, die Nicolae und Elena Ceaușescu an die Wand stellen ließen?

 

Cornelius van Alsum



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