Heft 16 ist erschienen.

Aktuelles

 

Zwei kalmenzone-Autorinnen, eine Bildkünstlerin und der Hrsg. dieser Zeitschrift freuen sich über das Erscheinen der Anthologie Ohne Filter im Bonner Kleinverlag Sonettenpresse. Dank an unseren engagierten Verleger Rainer Maria Gassen für all seine Mühe!

Ohne Filter. Gedichte und Gedichtübertragungen von Christine Kappe, Sigune Schnabel und Cornelius van Alsum. Bilder von Christine Bietz, Bonn: Edition Freigang in der Sonettenpresse 2021, 87 S., 15 Euro, ISBN 978-3-948569-11-2.

Übrigens sind auch drei Gedichte von António Duarte Gomes Leal in deutscher Übertragung enthalten.

 

 

Heft 17 erscheint im Frühjahr 2021 und wird den Themenschwerpunkt „Räuber!“ haben. Text- und Bildangebote bitte bis zum 10. August 2020 (Manuskripte einreichen).

Geraubt wird, seit es Eigentum gibt, durch alle Zeiten, Länder und Kulturen. Räuber und Räuberinnen sind Schreckbilder und Projektionsflächen, werden verteufelt und verherrlicht. Kommt es zur Bandenbildung, ist nach einem scharfen Wort des Augustinus der Weg bis zur Staatlichkeit nicht sehr weit: Was sind die Königreiche ohne Gerechtigkeit, wenn nicht große Räuberbanden? Räuber ist aber nicht gleich Räuber: So unterscheidet die Jägersprache jagdbares Raubwild von nicht jagdbarem Raubzeug. Anzunehmen, daß auch auf Räuber das Sprichwort zutrifft, man hänge die Kleinen und lasse die Großen laufen. Oder ist das nur ein Klischee? Wie kommen wir eigentlich dazu, Tiere als Räuber zu klassifizieren? Ist das nicht eine Vermenschlichung? Warum heißen Grabräuber nicht Grabdiebe, obwohl doch das juristische Tatmerkmal der Nötigung fehlt, von Todes wegen fehlen muß? Und schließlich: Was verstehen Künstler vom Raub? Sind sie nur Opfer von Raubdrucken, Raubpressungen, Raubkopien … oder werden sie bisweilen auch zu Tätern?

Gehen Sie auf einen kreativen Beutezug: Machen Sie kleine und große, vergangene und gegenwärtige Räuber zum Gegenstand Ihres Text- oder Bildangebots.

 

 

Der kalmenzone-Autor und Komponist Daniel Ableev hat seine Text-Musik-Zusammenarbeit mit dem Hrsg. dieser Zeitschrift fortgesetzt und eine der Gedichtübertragungen aus dem Projeto Gomes Leal vertont. Hier geht es zu seiner Komposition „Leality 1“ und zur Übertragung von O Suicidio progride.

 

 

Die niederländischsprachige Internet-Literaturzeitschrift De Vallei hat den Brisenvögeln großzügigerweise eine ganze Nummer gewidmet, in der unsere Künstlergruppe sich in Texten und Bildern vorstellen konnte. Hier geht es zu diesem Heft (September 2019, Nr. 41).

 

 

 

Auf dem Kessenicher Hang. Foto: Cornelius van Alsum (Mai 2019).

 

Heft 14 wurde am 11. Mai 2019 im Rahmen einer fachkundigen und gut besuchten Gartenführung auf dem Kessenicher Hang vorgestellt. Für blühende Landschaft ist dort, unweit der Bonner Innenstadt, im Frühjahr ebenso gesorgt wie für hängende Gärten.

 

Nicht nur die Kraniche ziehen nun – auch fünf Brisenvögel haben sich im Oktober 2018 auf den Weg gemacht. Näheres unter Künstlergruppe.

 

Heft 13 wurde am 30. Juni 2018 im Rahmen einer gut besuchten Matinee in der Duisburger Zentralbibliothek vorgestellt – mit virtuoser musikalischer Begleitung durch die preisgekrönte Nachwuchsviolinistin Gabrielle Huszti ( Programm Matinee mit Violine).

 

Das hat unsere Erwartungen weit übertroffen: Am 27. April 2018 nahm das Publikum in der Bonner Buchhandlung Böttger alle verfügbaren Plätze ein – ausverkauft! kalmenzone-Autor Franz Hofner und der Hrsg. dieser Zeitschrift gestalteten zusammen mit dem Gambisten Sebastian Frick und seinem Gambenensemble eine Lesung mit Musik unter dem Titel 1618. Ein Teil der vorgetragenen Texte ist anschließend in Heft 13 erschienen.

 

Evelyn Bernadette Mayrs Essay Medaillen gegen den Stern, erschienen in kalmenzone Heft 11 (S. 11-16), ist mit dem zweiten Platz beim Berliner Literaturwettbewerb „Soziale Balance, ökologische Zukunft und politische Rechte“ (2017) prämiert worden. Herzlichen Glückwunsch an die Autorin!

 

Während der Literaturbetrieb schon beim nächsten und übernächsten Gastland ist … läßt die kalmenzone auch nach der Frankfurter Buchmesse 2016 den Ehrengast Flandern zu Wort kommen:

Die Lyrikerin Inge Braeckman trägt ihr Gedicht Dulcinea, Dulcinea vor!

Alle Rechte am Text und dieser Aufnahme (März 2017) liegen bei der Autorin. Das flämische Gedicht und seine deutsche Übertragung finden sich in Heft 10, S. 61.